Rosalie findet ein neues Zuhause

Seit vier Tagen ist Rosalie, die kleine Katze, unterwegs. Ihr feines weiches Fell klebt schon an ihrem Körper. Sie hat keine Zeit sich zu putzen, da sie um ihr Leben rennt. Rosalie wurde von der alten Frau Katzenschreck mit einem Besen verjagt und das lag nur daran, dass viele Mäuse die ganze Vorratskammer aufgefressen hatten und jetzt die alte Frau Katzenschreck denkt, Rosalie wäre es gewesen. Rosalie rennt und rennt. Sie traut sich nicht einmal einen Blick rückwärts zuwerfen. Sie hat Angst, dass die alte Frau Katzenschreck immer noch hinter ihr her ist.

Aber was passiert, wenn man weder nach rechts noch nach links schaut, geschweigedenn nach vorne? Man sieht nicht, dass jemand auf einen zukommt. So ergeht es auch Rosalie. Sie trifft auf ihrer Flucht nicht nur Gustav Bleibmalhier, Magdalena Piksmichnicht, Kurt Hüpfinswasser und Maja Labermichnichtzu sondern auch Karl Wälzmichimdreck.

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Eine etwas besondere Kindergeschichte

Leseprobe

Rosali rennt und rennt. Sie traut sich nicht einmal einen Blick rückwärts zuwerfen. Sie hat Angst, dass die alte Frau Katzenschreck immer noch hinter ihr her ist. Dabei bemerkt sie nicht einmal, dass sie mittlerweile auf einer schönen, großen Blumenwiese angekommen ist.

Da Rosali nicht nach links und nach rechts schaut, bemerkt sie nicht, dass ein Schmetterling ihr entgegen fliegt. Klatsch! Rosali und der Schmetterling sind zusammen gestoßen und halten sich vor Schmerzen den Kopf.

„Au!“ sagt Rosali. „Au!“ sagt der Schmetterling. „Au!“ sagen beide und schauen sich an. Rosali hat noch nie einen solchen schönen, bunten Schmetterling gesehen.

„Wer bist denn du? Dich hab ich hier, ja noch nie gesehen.“ fragt der Schmetterling Rosali. „Ich bin Rosali und wer bist du?“

„Ich bin der Schmetterling und fliege von Blume zu Blume. Ich heiße Gustav Bleibmalhir. Und wo kommst du her?“

„Ich wurde von der alten Frau Katzenschreck verjagt, mit einem Besen und jetzt habe ich dich getroffen. Und wo bin ich jetzt?“

„Du bist bei mir, in meinem Garten. Ich wohne in einer Blume, die riecht so gut und ist in der Nacht ganz weich.“

„Du hast ein schönes zuhause! Ich leider nicht.“ sagt Rosali traurig.

„Du kannst ja bei mir bleiben.“ bietet der Schmetterling Rosali an.

Rosali lehnt ab: „So schön wie dein Garten und deine Wohnung auch ist. Ist es aber nichts für mich.“

Traurig geht Rosali weiter.

Sie läuft, ohne die schönen Blumen zu bewundern, über die Blumenwiese an einem großen Baum vorbei. Sie hört nicht einmal das summen einer Biene, die ihr entgegen fliegt. Klatsch! Rosali und die Biene sind zusammen gestoßen und halten sich vor Schmerzen den Kopf.